Kurzgeschichten sind doch eigentlich was nettes, besonders wenn man grade in Rumänien am Strand liegt und den Blogeintrag schon vor zwei Wochen im verregneten Deutschland gebastelt hat. Heute:

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg…

Eines Tages, noch in der alten Wohnung.

Mahlzeit!

Vergangene Woche fanden in Stuttgart die 24. German Open Championships, eins der größten Tanzturniere der Welt, statt. Die verschiedenen Wettkämpfe erstrecken sich über 5 Tage; einen davon war ich mit Franzi vor Ort und habe ein paar Fotos gemacht…

Zuerst waren wir in der Reithalle bei Amateur Rising Star Standard, gleich im Anschluss fand in der selben Halle das Turnier der Professionals Rising Star Latin statt (Fotos oben: 1. Anatoliy Novoselov und Tasja Schulz, Schwarz-Weiß Club Pforzheim e.V. 2. Artjom Potapow und Mai Benedikte Mentzoni, Ahorn-Club TSA i. Polizei-SV Berlin).

Christophe Licata und Anfray Coralie, France.

Massimo Sinato und Tanja Kuschill, Königsbrunn.

Wir waren ziemlich überrascht, die beiden bei den Profis zu sehen – wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die Trennung zwischen Profis und Amateuren im Tanzsport aber eh nicht so wirklich…

Nächster Stop, 3. Runde IDSF Grand Slam Latein.

Gennady Bondarenko und Ilona Cutenco, Schwarz-Weiß Club Pforzheim e.V.

Ilie Bardahan und Anastasia Bodnar, Shall We Dance Berlin.

Steffen Zoglauer und Sandra Koperski, TSC Blau-Silber Berlin.

Leider hab ich nicht von allen Paaren Startnummern und/oder Namen herausfinden können. Wer da mehr weiß kann mir gerne eine Mail schreiben, dann ergänze ich die Infos!
Edit: Hab versucht, aus dem Urlaub alle Namensdreher zu korrigieren, sobald ich zuhause bin werde ich alles nochmal genau nachschauen…

Wahnsinns-Highlight!

Zoran Plohl und Tatsiana Lahvinovich, Kroatien. Zoran und Tatsiana sind amtierender Vize-Weltmeister…

Das letzte Bild zeigt Umberto Gaudino und Louise Heise, Italy.

Die verschiedenen Turniere finden parallel in verschiedenen Sälen des Kultur- und Kongresszentrums statt. Das hat den Vorteil, dass man sich mit etwas Planung von Höhepunkt zu Höhepunkt angeln kann, macht die Veranstaltung insgesamt aber etwas weitläufig.

Nächster Stopp war das GOC Juveniles I – Turnier Latein.

Ein bisschen verrückt finde ich es schon, wie hier die jüngsten der Jungen Lebensfreude und Erotik aufs Parkett zaubern. Abgesehen davon ist es aber wirklich unglaublich, was die Paare bereits in dieser Altersklasse leisten.

Nikita Mjaksins und Luize Kascejeva, Lettland.

Ekaterina Vialshina, Russia.

Raul Faliboga und Loredana Butea, Romania.

Absolut irre war auch das nächste Paar…

Daniil Bochkarev und Alexandra Mishina, Russia.

Zurück in die Haupthalle, Abendveranstaltung, GOC Youth Standard.

Victor Burchuladze und Valeria Agikian, Russia.

David Manukyan und Karolina Maevskaya, Russia.

Evgeny Nikitin und Dana Spitsyna, Russia.

Dmitri Kolobov und Kristiina Reinfeldt, Estonia.

Später wurde dann auch noch das Finale ausgetragen…

Nochmal Victor Burchuladze und Valeria Agikian, Russia.

Finalergebnis:

1. Kruglov, Igor – Shcherbina, Olga      Russia
2. Burchuladze, Victor – Agikian, Valeria     Russia
3. Rucinski, Patrick – Nusenbaum, Ella     Canada
4. Radvan, Cristian – Seliverstova, Tatiana     Moldova
5. Ursache, Valeriu – Sceghiriova, Tatiana     Moldova
6. Manukyan, David – Maevskaya, Karolina     Russia
7. Tubelli, Salvio – Di Palma, Carmen    Italy

Zurück zum IDSF Grand Slam Latin.

Auch diesen beiden kann ich keine Namen zuordnen, obwohl sie mir unglaublich gut gefallen haben..

Yuriy Simachev und Anastasia Klokotova, Russia. Als sie stürzte, sorgte er mit dieser Einlage für eines der Highlights des Abends.

Ich habe ab und zu auch die Kamera weggelegt und das Tanzen einfach genossen. Die sind schon toll, diese Tänzer :-)

Martha Arndt, Schwarz-Weiß Club Pforzheim e.V.

Marius-Andrei Balan und Nina Bezzubova, ebenfalls Schwarz-Weiß Club Pforzheim e.V.

Marius und Anna haben assi gerockt, waren als einziges deutsches Paar im Semifinale und haben zurecht für ihre Leistung tosenden Applaus bekommen!

Nach Ende des Turniers haben wir Marius noch kurz gratuliert, und ich war völlig fasziniert, was für ruhige Menschen sich hinter diesen Show-Granaten verbergen. Mir ist nicht ganz klar, wie man mit expressiv vertanzten Emotionen über 2000 Menschen in Atem halten kann und dabei hinter der Bühne so bewunderswert ruhig und bescheiden bleiben kann :-)

Timur Imametdinov und Ekaterina Nikolaeva, Russia.

Die amtierenden Weltmeister und späteren Gewinner Alexey Silde und Anna Firstova (Russia) beim ersten Solotanz, der Rumba.

Ich persönlich sehe auf diesem Niveau (bis auf den Paso von Zoran und Tatsiana, der wirklich herrausragend war) genau keine Unterschiede mehr, aber dafür gibt es ja professionelle Wertungsrichter :)

Finalergebnis:

1. Silde, Alexey – Firstova, Anna    Russia
2. Plohl, Zoran – Lahvinovich, Tatsiana    Croatia
3. Zaitsev, Andrey – Kuzminskaya, Anna    Russia
4. Zanibellato, Martino – Abildstrup, Michelle     Denmark
5. Langella, Aniello – Moshenska, Khrystina     Italy
6. Imametdinov, Timur – Nikolaeva, Ekaterina     Russia

Das war’s für dieses Jahr von der GOC. Jetzt geht’s in den wohlverdienten Sommerurlaub!

PS: Falls ich auf den Fotos Leute erwischt habe, die sich hier nicht sehen möchten, dann mögen diese Leute mir eine kurze Mail schreiben, die Fotos werden dann baldmöglichst gelöscht. Falls sich jemand auf den Fotos gefällt und gerne eine höher auflösende Version habe möchte, kann er mir ebenso eine Mail schreiben. Kontaktdaten befinden sich bei “Über den Fotografen”.

For english speaking visitors: If you don’t like your picture just contact me an I’ll remove it. If you do like it, you might want to contact me as well to get a higher resolution version :) My email-adress can be found in “Über den Fotografen”.

PPS: Danke an Franzi. Ohne sie wäre dieser Eintrag in dieser Form nicht möglich gewesen :)

Mit ein bisschen Verspätung kommen heute ein paar Fotos vom Heidelbergman 2010, der vor zwei Wochen in Heidelberg (wer hätt’s gedacht…) stattfand. Ich habe die Veranstaltung für sportonline-foto.de dokumentiert und (wie bei solchen Veranstaltungen üblich) einige tausend Bilder geschossen, die wie immer über die Agentur erstanden werden können.

Aufgrund der großen Anzahl von Fotos gibt es hier nur eine kleine, mehr oder weniger zufällige Zusammenstellung - mehr Bilder sind u.a. bei Flo zu sehen :-)

Wegen der Baustellen am nördlichen Neckarufer war die Streckenführung bereits im Vorfeld angepasst worden. Anders als in den letzten Jahren sollte flußaufwärts geschwommen werden, die Wechselzonen waren ebenfalls verlegt worden und wanderten von der Neckarwiese auf bzw. vor die alte Brücke.

Aufgrund starker Regenfälle und einer entsprechend (zu) hohen Strömungsgeschwindigkeit musste das Schwimmen dann leider kurzfristig abgesagt werden – der Triathlon wurde zum Duathlon und zahlreiche Staffellschwimmer zu unfreiwilligen Läufern^^

Ich bekam einen Rad-Standort zugeteilt, dementsprechend sind die weiteren Aufnahmen etwas zweiradlastig…

Schon einige Minuten vor den Teilnehmern radelte in aller Ruhe Norman Stadler vorbei, der gleich einigen Applaus bekam und von einer Dame neben mir per Zuruf gefragt wurde, ob er denn jetzt der Führende sei? In seinem atemberaubenden Schritttempo rollte er an uns vorbei und verneinte freundlich…manche Leute haben schon lustige Vorstellungen von professionellem Hochleistungssport :)

Kurz danach ging es aber dann richtig ab…

Felix Schumann, Sieger des Heidelbergman 2010.

Michael Göhner.

Frank Horlacher (wenn mich nicht alles täuscht…)

Nina Kuhn.

Vanessa Schlemmer.

Vanessa war meines Wissens nach sogar schon in Hawaii am Start, ihren Blog von damals (ironvanessa.com) hab ich aber leider nicht mehr gefunden.

Max Menges (wenn wir schon bei den großen Namen sind… ;-) ),

und viele mehr, die ich nicht auf Anhieb erkannt habe…

Die wahren Helden der Straße…mit MTB und breiten, ordentlich profilierten Reifen diese Strecke zu fahren, verdient gleich nochmal mehr Respekt. Außerdem finde ich es toll, wenn sich Leute der Materialschlacht, zu der Triathlon manchmal zu werden scheint, entziehen!

Standortwechsel. Kurz vor dem abschließenden Wechsel auf die Laufstrecke – hier haben die Athleten schon zweimal den Königsstuhl in den Beinen!

Zwischendrin ab und zu ein bekanntes Gesicht…

Fabi.

Schöne Frauen auf schönen Rädern…

…da kann der Max nicht weit sein. ;)

Zähne zusammenbeißen für die letzten Fotos.

Ich hab mit meinem Muskelfaserriss 3 Wochen vor dem Rennen mal wieder die perfekte Ausrede gefunden, das Heidelbergman-Debüt noch ein bisschen aufzuschieben. Zuerst war ich durchaus ein bisschen erleichtert, aber schon nach kurzer Zeit überwog die Enttäuschung, und als ich die Atmosphäre am Renntag erlebt habe blieb mal wieder nurnoch eine Menge Neid auf alle SportlerInnen übrig. Irgendwann will ich das auch nochmal überleben, aber ich werde jetzt hier sicher keinen Zeitraum nennen, auf den man mich dann irgendwann festnageln kann^^

Großes Kompliment an die Staffel FS MathPhys, die nach einigem hin und her und fast komplett ausgetauschter Besetzung einen tollen 39. Platz belegte und bei einem regulären Schwimmstart sicher noch viiiiiiiiel weiter vorne gelegen hätte :-)