Category Archives: Reviews

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Zum ersten Mal seit es diesen Blog gibt hätte ich den wöchentlichen Eintrag beinahe vergessen. Unglaublich. Abgesehen davon, dass auch ich nicht jünger werde, merkt man daran vor allem, dass die Semesterferien dem Ende zugehen und die obligatorischen Nachklausuren näher rücken^^

Glücklicherweise garantiert die Photokina Ablenkung…ich war zum ersten Mal da und ernsthaft überrascht über die Ausmaße der ganzen Veranstaltung – unglaublich, was die Hersteller da an Geld rauspusten!

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Letztes Mal hatte es nicht geklappt, und deshalb wollte ich diese Jahr endlich mal einige Kameras aus der Nähe beschnuppern, die ich bis jetzt nur aus Erzählungen kannte. Erste Überraschung für mich: das Sony 135mm f/1.8 (s.o.) – tolles Bokeh, akzeptables Gewicht und für die Eckdaten fast ein Schnäppchen. Wer mit Sony fotografiert sollte sich das mal anschauen :)

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Keine Überraschung, aber nett in der Hand zu haben: Nikon D3s mit dem AF-S VR 400mm f/2.8 – Camera porn at it`s best! Hier wird Mike am anderen Ende des Saales grade von Nikon-TV interviewt.

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Oder hier, 600mm f/4. Das ist völlig verrückt. Der gute Mann stand ewig weit weg und das Licht war bestenfalls als dämmrig zu bezeichnen – nur rumtragen will man diese Geschosse nicht^^

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Tatsächlich interessiert hat mich ja vor allem die neue f/1.4er – Reihe – für Hochzeitsfotografen ein Traum! Ich bin schon am überlegen, wie sich sowas rechnen könnte ;-) . Oben AF-S 85mm f/1.4…

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…unten 24mm f/1.4 – bei 24mm ein Objekt so isolieren zu können ist schon wirklich eine tolle Sache.

Bei Hasselblad haben wir auch vorbeigeschaut. Da hat man noch wirklich was in der Hand – ich habe allerdings eine Weile gesucht, bis ich den Auslöser gefunden habe^^. Und: Mit mir rumtragen will ich so einen Kasten auch nicht.

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Hasselblad hatte eine nette Shooting-Bühne aufgebaut, auf der perfekt geschminkte Models in fertigem Licht gepost haben. Da fragt man sich ein bisschen, wo die Leistung des Fotografen liegt…

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Auch nicht zu unterschätzen: 16mm Fisheye auf Nikon FX.

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Und: ich habe es nicht geglaubt, aber die vielzitierten „Rudelshoots“ gibt es tatsächlich! Fotosession mit dem Playmate des Jahres 2009. Lustige Leute…

Enttäuschung des Tages: Die Leica M9. Vermutlich bin ich einfach noch nicht alt genug für die Entdeckung der Langsamkeit :)

Nach dem iPad-Review von vor ein paar Monaten gibt es diesmal einen Erfahrungsbericht des neuen iPhones. Wie das letzte mal besitze ich das Gerät allerdings nicht selber und habe nur ein paar Stunden damit herumgespielt – es sind also eher ein paar Eindrücke als ein wirkliches Review.

Anfangs war ich von dem neuen Gerät nicht wirklich begeistert, die Keynote von Steve Jobs war zwar (wie immer) nett aufgezogen, aber das neue Design hat mir nicht wirklich zugesagt. Nachdem schon vor der offiziellen Produktvorstellung einige Fotos im Netz kursierten, habe ich zu allem Überfluss mit Beckz um ein Spaghetti-Eis gewettet, dass das fertige iPhone anders aussehen wird – Pustekuchen, nix war’s, gleich mal 5 € verloren. Damit war das neue iPhone für mich schon teuer, als es noch garnicht in den Läden zu kaufen war…

Als ich das Gerät dann endlich in der Hand hatte war ich zugegebenermaßen doch recht angetan. Aber der Reihe nach…

Haptik, Verarbeitung: Pretty sweet. Sobald man das neue Modell in die Hand nimmt, wird das Design nebensächlich – die Verarbeitung ist spitze, die verwendeten Materialien fühlen sich edel an und Apple hat es geschafft, dass das neue Modell von seiner gefühlten Wertigkeit her das iPhone 3Gs um Längen schlägt. Ich lasse mich gerne als Fanboy abstempeln, aber meiner Meinung nach schlägt diese fühlbare Qualität auf das Design zurück, und das Endergebnis ist einfach nur beeindruckend.

Display: Holy Crap. Das Display allein ist ein Grund, dieses Gerät zu kaufen. Apples Marketing-Gerede vom “Retina Display” und “Once you used a retina display, you can’t go back” hat auf mich eher abschreckend gewirkt, aber es hat einen Punkt.

Ich habe noch nie irgendwo ein vergleichbares Display gesehen, und ich freu mich auf die Zeit, in der solche Displays auch bei herkömmlichen Computermonitoren Einzug halten. Nur mal zur Veranschaulichung, mein 27″-iMac hätte dann eine Displayauflösung von 24 mp und ein Hochformatbild meiner DSLR würde in voller Auflösung grade mal die Hälfte des Displays bedecken – verrückt.

Prozessor: Ich habe mir sagen lassen, dass das iPhone 3Gs mit iOS4 schon relativ langsam geworden war und die Verzögerungen bei der Bedienung als relevant störend empfunden wurden. In der 4er-Version hat Apple den neuen A4-Chip verbaut, der auch im iPad steckt. Das führt dazu, dass keine nennenswerten Verzögerungen mehr auftreten, auch Multitasking und andere prozessorintensive Aufgaben gehen flüssig von der Hand. Ich habe das Gerät bei dem bisschen rumspielen allerdings auch sicher nicht an seine Grenzen gebracht…

Kamera: Die Kamera konnte ich leider nicht ausführlich testen. Für eine Handy-Linse fand ich die Bilder recht anschaulich, wirklich toll sind sie sicher nicht. Mein erster Eindruck war trotzdem, dass die Qualität der Bilder ein bisschen über den rein dokumentarischen Nutzen vieler älterer Handys herausreicht, aber das ist nur ein subjektiver Eindruck. Einen Vergleich, was andere Hersteller aktuell zu leisten im Stande sind, habe ich ebenfalls nicht.

Als Fotograf reizt mich der Gedanke sehr, mit meinem Handy automatisch auch gleich eine Kamera mit halbwegs akzeptabler Qualität dabeizuhaben, aber das kriegt man ja nicht nur bei Apple. Mein treues Nokia 8310 kann da jedenfalls nicht mithalten^^

Antenne: Ich habe die Probleme um die Antenne in der Presse mitbekommen, aber mal ehrlich: Ein iPhone hat man doch nicht, weil man damit telefonieren will ;-)

Insgesamt wirklich ein tolles Gerät, dessen wahre Vorzüge man vermutlich sogar erst erkennt, wenn man es eine Weile in Gebrauch hat. Mit der Vertragsbindung an die Telekom und den entsprechenden Tarifen tu ich mich noch etwas schwer, aber außer den finanziellen fallen mir nicht viele Gründe ein, warum man dieses iPhone nicht haben würden wollen sollte.

Zum Abschluss noch ein Familienfoto für die Oma, und alle sind glücklich.

PS: Ich danke der B&J Agentur für das Bereitstellen der Models sowie Franzi für die freundliche Unterstützung. Mua.